Eine Rennpappe mit Geschichte

Eine Rennpappe mit Bremsenproblemen aus Augsburg, der TÜV sagte "Nein" hier mußte geholfen werden. Bremswirkung auf der linken Seite 101, auf der rechten Seite 165. Also Bremsen beidseitig auseinander gerissen und nachgesehen was da los ist. Links war ein Radbremszylinder undicht, also wurde der "Defekte" durch einen "Neuen" ersetzt. Da die Bremsflüssigkeit bereits in die Beläge eingedrungen war, wurden diese auch durch Neue ersetzt. Nach dem entlüften der Bremse hatte man das Gefühl das der Trabi nun gleichmäßig zieht, eine leichte Abweichung wurde den neuen Bremsbelägen zugeordnet, da diese sich erst einbremsen mußten.

Also fuhr Rene`zur Nachprüfung, nun das böse Erwachen, die Bremswerte zeigten auf der reparierten Seite wie erwartet nun den besseren Wert von 154 und die zuvor "gute" Seite wies nun einen wert von 119 auf. natürlich wieder keine Plakette. Verzweifelt schrieb mir Rene`eine Mail, ich schlug ihm vor, zu versuchen die Bremsen richtig einzubremsen, da die neuen Beläge verschiedene Unebenheiten aufweisen und ihre Bremswirkung erst nach einer gewissen Einlaufphase.

Sollte diese Möglichkeit fehlschlagen, dann müßte ich mir das ganze nochmal ansehen. Abends kam dann die erlösende Mail das er die Bremsen kräftig eingebremst hatte und dann nochmal zur Abnahme gefahren ist und nun bestanden hat. Also vorher gescheit einbremsen.

© Ronny Wimmer 2008