Dem Zebra geht es an die Streifen
Die Bremsen stellten
mich vor das erste Rätsel.
Hier waren Hinten und auch vorn
Simplex Bremsen moniert, ich habe erstmal einen Trabant Profi um Rat fragen müssen, wie
das möglich sein konnte. Er vermutete, dass die Exportmodelle von der DDR Serienproduktion
abweichen können.

Die Lenkung war in einem schlimmen
Zustand, als erstes war der ganze Lenkungs-Bock locker, es bestand erhöte Unfallgefahr,
hätten sich die Muttern gelöst, wäre der Trabant nie bei mir angekommen. Naja,
gerade nochmal gut gegangen, Sprengringe und Beilagscheiben unter die Schrauben, alles wieder
Sicher.

Und nie sparen mit dem Fett beim
Trabant. Alles wurde abgeschmiert, Lenkung, Antriebsteile und Radlager.

Der kratzende Starterkrantz.
Der Kranz war so angefressen, das es unmöglich für den Anlasser war, einzuspurten
(nennt man so). Hier mußte ein neuer Kranz eingebaut werden. Der "angespitzte Kranz"
taugt vielleicht noch zum Plätzchen backen.

Der neue Kranz wird erhitzt,
ich benutze einen Gasbrenner, dafür ist der Brenner noch geeignet, aber Kugellager sollten
im heißen Öl oder mit einem modernen Induktionserhitzer aufgezogen werden.

Fertig aufgezogener Starterkranz
mit montierten Kupplungsautomaten. So schnell gin das auch wieder nicht, dieser "Anders
Trabant" hatte natürlich auch einen verbreiterten Starterkranz, du Aufnahme an der
Schwungscheibe war dem entsprechend breiter. Das alles zusammenpasste mußte ich eine
andere Schwungscheibe einbauen.

Dabei wurde die Dichtung zum
Kurbelwellen Lager erneuert, da die Abdichtung von Wellenrigen auf Simmerring umgebaut werden
musste. Bild: eingestrichene Dichtfläche

Bild: Dichtung

Bild: montierte Dichtung

Bild: Fertige Kurbelwellen Abdichtung

Bild: Aufgezgene Schwungscheibe
mit Zahnkranz

Was macht denn dieses komische
Lenkrad im Trabant!? Natürlich
bekam der Trabant ein orginal PUR Lenkrad verpasst.

Diese Lima ist aber nicht original
!!