Hier war es dann vorbei, mit Tips und Reparaturanleitungen via E - Mail, das hörte sich nach Problemen an !

Reparatur Trabant 601 etwas fertig, genannt "Brüllmücke"

Dieser Trabant wurde mit einem ungewöhnlichen Klappergeräusch bei mir abgegeben. Der Besitzer stieg mit der Bemerkung aus: "Gerade so geschafft !" Nachdem ich mir einen ersten Überblick verschafft hatte, standen folgende Mängel an: Anlasser lief ewig nach, Kupplungsscheibe verschlissen, Lenkung völlig ausgeschlagen,Schwenklager links ausgeschlagen und schwergängig, hintere Bremsen verfettet, ein Bremsbelag aus dem Nachsteller gerutscht daher das klappern, Roststellen, Lampeneinsätze gesprungen, Motorhaube hochgestellt.

Als erstes wurde die Motorhaube abgenommen um mehr Bewegungsfreiheit zu haben, diese mußte auch noch ausgerichtet werden. Motor raus wegen Kupplung, Anlasser raus, Lenkung raus, Scheinwerfer Einsätze raus.

Hier kam als erstes die abgenutzte Kupplungsscheibe zu Tage, diese wurde gleich durch eine Neue Scheibe ersetzt, da die alte Scheibe bis auf die Nieten abgeschliffen war, sie konnte daher keine Verbindung zwischen Schwungscheibe und Getriebe herstellen, so das diese durchschliff.


Hier ist sehr schön der Druckring für die Kupplung und die Welle die in die Verzahnung der Kupplungsscheibe gesteckt wird.

Schwungscheibe mit neuer Kupplungsscheibe und Kupplungsautomat

Ausgeschlachtetes Lenkgetriebe, hier wurden alle Verschleißteile entfernt, diese waren völlig ausgeschlagen. Nachdem neue Teile und neue Gummiteile eingesetzt wurden, sieht das dann so aus:

Fertig zum Einbau!

Elektronische Zündungs Geber Einheit diese mußte auch frisch eingestellt werden.

Bremstrommel mit dem typischen Abrieb der Bremsbeläge.

Hier saß der Anlasser

Schwergängiges Schwenklager, diese wurde komplett zerlegt, so konnten alle Teile gangbar gemacht und auf Verschleiß geprüft werden.

Nun sind die ganzen Rostflecken dran. Hier hieß es entrosten und mit Rostschutzfarbe konservieren.



Entrosteter und konservierter Boden Pedalraum.

Hintere Bremse mit ernerten Bramsbelägen und konservierter Bremslatte. Natürlich wurden auch die vorderen Beläge getauscht. Die Radbremszylinder wurden zum Teil gangbar gemacht, waren jedoch alle trocken.

Nach zwei Wochen konnte der Besitzer mit einem breiten Grinsen und sichtlich erleichtert, seine Brüllmücke in Empfang nehmen. die 350km Fahrt ins Hessische Land, war für "Brüllmücke" kein Problem, also dann "Gut gebrüllt, Mücke"

Fazit von Brüllmückes Herrchen:

"Bevor du völlig dann verzagst,besser erstmal Ronny fragst,denn wenn du schon denkst,es geht zuEnde,helfen Ronnys Tips und seine goldenen Hände."Bis ,tja,soll ich wirklich sagen,bis bald?,hoffentlich nicht nur wegen eines Defekts,liebe Grüße,auch an deine Familie,die ja wohl auch einige Geduld aufbringen muß,die in zwischen auf 3!!!angewachsene Trabifantruppe aus Steinheim.
© Ronny Wimmer