Ein himmelblauer Trabant aus Rain am Lech

Kleine Probleme mit dem Trabi gibts immer, hier ist es ein Rostloch im Radkasten, eine abgenutzte Kupplung und ausgeschlagene Antriebe.

Der Motorraum


Der Motorraum sieht im Laufe der Zeit nicht mehr besonders aus, der einzige Blick ist beim tanken, der riskiert wird.

Ein hässliches Rostloch ziert den Radkasten, darunter befindet sich ein Stützblech, also Vorsicht beim raustrennen.

Herausgetrenntes Rostloch mit dem Domblech und gebohrten Löchern für die Schweißpunkte, schließlich soll auch alles halten.

Angepasstes Reperaturblech, genauigkeit ist hier angesagt sonst wird das nix.

Eingeschweißte und verschliffenes Reperaturblech.

Eine defekte Vergaser Dichtung verschmierte den ganzen Motorblock, kein schöner Anblick, also raus mit dem Motor.

Die Rückansicht des Motors zeigt auch eine defekte Zylinderkopfdichtung.

Der Motorraum wurde leergeräumt, bei der Gelegenheit kam auch eine abgenutzte Kupplung zum Vorschein, wenn die Nieten angschliffen sind, ist es höchste Zeit die Scheibe zu wechseln, da sich die Nieten in die Schwungscheibe einschleifen.

Der Motorraum wurde ordentlich entrostet und grundiert. Von dem Rostloch ist nichts mehr zu sehen.

Der Motorraum wurde dann in orginal Farbe lackiert, jetzt sieht das wieder alles ordentlich aus.

Die Antriebe mußten ausgebaut werden da sich ein seltsames Klappergeräusch zu hören war. Wenn so eine Reperatur anliegt sollten die Gelenkmanschetten unbedingt gewechselt werden, wann sonst kommt man wieder dran.

Der neue Motorraum, für das Auge gut anzusehen, für den Rost keine Chance.

© Ronny Wimmer 2008